Schimmelpilz
Schimmelpilz...
oder... ein Beitrag zum Gebäudeschutz
Auch Feuchteschäden an Bauwerken sind oft nicht
nur auf Baumängel, sondern häufig auf mangelnde
Lüftung zurückzuführen. Schimmelpilz ist dabei der
Übeltäter Nummer Eins. Die Folge: aufwendige und
teure Sanierungsmaßnahmen.
Schimmelpilze mögen feuchte Wände.
Angenehm für den Menschen ist das Raumklima
bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und
60%. Die relative Luftfeuchtigkeit ab 65% ist der
richtige Nährboden für Schimmelpilz, der die
Bausubstanz ernsthaft gefährdet. In einem Vier-
Personen-Haushalt können pro Tag leicht 10 bis 15
kg Wasserdampf enstehen, der sich in der Raumluft
anreichert und bei fehlendem Abtransport an kühlen
Außenflächen kondensiert.
Gift für die Gesundheit.
Schimmelsporen gehören zu den Hauptursachen für Umwelterkrankungen, die in
Wohnräumen entstehen. Permanente Frischluftzufuhr und kontinuierlicher Luftaustausch
regulieren den Feuchtegehalt der Luft und verhindern Schimmelbefall.
Feuchteanfall in einem 4-Personen-Haushalt mit 100-140 m² Wohnfläche
48 Personen-Stunden, ruhend (4 Pers./12 Std.)
1,92 Liter/Tag
24 Personen-Stunden, tätig (4 Pers./12 Std.)
2,16 Liter/Tag
15 Topfpflanzen
3,60 Liter/Tag
3 Stunden Kochen und Feuchtereinigen
3,00 Liter/Tag
0,5 Waschmaschinen-Durchläufe
0,15 Liter/Tag
60 Minuten Duschbad (4 Pers. a. 15 Min).
2,60 Liter/Tag
1000 cm freie Wasseroberfläche
0,48 Liter/Tag
Sonstige Einträge (z.B. regennasse Kleidung)
0,20 Liter/Tag
Summe:
14,11 Liter/Tag
Mitglied im Fachverband
technischer
Austrocknungssysteme
Fachbetrieb der Innung
Schleswig-Eckernförde
Mitglieds Nr.: 30119
FLIB Fachverband
Luftdichtheit im
Bauwesen e. V.